IP-Schutzart- und Dichtigkeitsprüfung

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Was ist das Ziel einer IP-Schutzarten- und Dichtigkeitsprüfung? 

Das Ziel einer IP-Schutzartenprüfung (Ingress Protection) ist die Schaffung von Vertrauen in die Zuverlässigkeit und Funktionalität des Produkts.
IP-Schutzarten- und Dichtigkeitsprüfungen werden genutzt, um die Eignung von elektrischen Geräten, Gehäusen und anderen Produkten gegen das Eindringen von Staub, Flüssigkeiten oder anderen Fremdkörpern zu testen, bspw. die Tauchtiefe bei Kameras oder Uhren. Sie dient der Bestimmung von Qualitätsmerkmalen. Produkte, die erfolgreich IP-Schutzartenprüfungen durchlaufen haben, erhalten den Nachweis ihrer Fähigkeiten unter spezifischen Umgebungsbedingungen zu funktionieren. Sie können als qualitativ hochwertig und zuverlässig bewertet werden. Dem Kunden werden neue Möglichkeiten zur Zulassung und Vermarktung eröffnet.

Was passiert bei einer IP-Schutzarten- und Dichtigkeitsprüfung?

Um zu gewährleisten, dass ein Produkt ausreichend geschützt ist, wird es anhand einer IP-Schutzart geprüft, welche der Kunde bestimmt. Das Prüfmuster wird vom Kunden als Serienmodell zur Verfügung gestellt. Die Schutzart wird durch eine Zahlenkombination, den IP-Code, bspw. IP65, angegeben. Die erste Kennziffer der IP-Schutzart gibt über den Schutz gegen Zugang zu gefährlichen Teilen und das Eindringen von festen Fremdkörpern Auskunft. Zur Prüfung werden spezielle Zugangssonden definiert und gegen die Öffnungen des Gehäuses gedrückt. Die zweite Kennziffer der IP-Schutzart klassifiziert den Schutzgrad gegen Eindringen von Flüssigkeiten in das Gehäuse des Prüfmusters. Geprüft wird mit Wasser.

Nach der Prüfung erfolgt eine visuelle Begutachtung des Gehäuses auf Anzeichen von Wassereintritt. Je nach Kundenanforderungen wird ein spezifischer Prüfaufbau erstellt. Grundsätzlich gilt: Je höher die Zahlen, desto höher der Schutzgrad. 

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In welchen Bereichen werden IP-Schutzarten- und Dichtigkeitsprüfungen eingesetzt? 

Die IP-Schutzartenprüfung wird in einer Vielzahl von Bereichen und Produkten eingesetzt. Beispielsweise:

  • Elektronik: Smartphones, Schaltschränke, Kameras
  • Automotive: Steuerungssysteme, Sensoren, elektronische Bauteile
  • Medizintechnik: Geräte, Pumpen
  • Luft- und Raumfahrt: Satelliten, Sensoren
  • Energietechnik: Schaltanlagen, Getriebe, Steuerungen
  • Telekommunikation: Verbindungskästen, Outdoor-Geräte

Die Prüfmuster für IP-Schutzartenprüfungen können verschieden groß sein, von winzigen Komponenten bis hin zu großen Geräten. Allerdings gibt es für Automotive - Anwendungen spezielle Anforderungen im Hinblick auf Schmutzwasser und Schwallwasser. Hier gelten Vorschriften und Standards, die über die üblichen IP-Schutzartenprüfungen hinausgehen.

Normen: DIN 40050-9, DIN EN 60529, ISO 20653

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