Prüfmethoden und Normen für chemische Beständigkeit
Verschiedene Beständigkeitsprüfungen dienen dazu, in beschleunigter Form zu ermitteln, wie ein Material z.B. Kunststoffe auf äußere Einflüsse reagiert. Die Prüfungen erfolgen nach gängigen Normen und Prüfvorschriften.
Chemische Beständigkeit
Während des Einsatzes ist eine Bauteiloberfläche unterschiedlichen, auf der Haut befindlichen Medien wie Schweiß, Öl, Fett oder Handcreme ausgesetzt. Besonders Sonnencremereste sind dafür bekannt, Flecken auf lackierten Oberflächen zu verursachen. Im Fahrzeug- und Flugzeuginnenraum wirken zusätzlich verschüttete Getränke (z. B. Kaffee, Cola, Saft) oder Essensreste (z. B. Ketchup) auf die Oberflächen ein. Zudem muss das Bauteil verschiedenen Reinigungs- oder Lösungsmitteln standhalten. Bei einfachen Tests wird die Testsubstanz für eine festgelegte Zeit aufgebracht; unter verschärften Bedingungen erfolgt die Prüfung bei erhöhter Temperatur oder zusätzlicher Reibbelastung. Diese Prüfung ermöglicht es, Schädigungen wie Haftungsprobleme, Glanz- oder Farbveränderungen sowie Festigkeitsminderungen frühzeitig zu erkennen. In unserem Labor prüfen wir alle Arten chemischer Beständigkeit.
Normen: ISO 175, RTCA-DO 160G, MIL-STD-810H
Fluide und Fluid-Klassen:
Airbus:
AMS 1428 Type 1; AMS 1428 Type 2; AMS 1450; AMS 1452; AMS 1452A; AMS 1453; AMS 1526A; AMS 1526B; AMS 1530; AMS 3819; CML 14-010B; NSA307110
Boeing:
BMS3-11; D6-17487; D6-7127
NATO-Code:
O-236; O-1178; O-142; H-515; H-537; O-135; O-160; E-5; F-54; G-421; G-48; G-353; G-395; G-421; O-133; O-156; S-743; S-761
